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Produktionstagebuch Rock Requiem
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Sonntag, 05. 08 2007 |
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Lemberg/Ukraine: Es geht los...
Am Vormittag bespricht das Team die kommenden Aufnahmen und Dreharbeiten. Mittags begutachten wir das Fernsehstudio hoch über der Stadt, wo gerade die Bühne aufgebaut wird.
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Guntram Pauli, Bohdan und Nastya bei Vorbesprechungen
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die Bühne ... sie wächst
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Bohdan unser ukrainischer Tontechniker und Organisations-genie nimmt die ersten Gesangsparts auf. Es klingt auch „trocken“ schon amtlich. |
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Montag, 06.08.2007 |
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Der erste Tag mit dem Orchester |
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Guntram Pauli und Hans Dinant
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Lemberg ist eine umwerfende Stadt und wir spüren die Energie, die sie verströmt. Die brauchen wir heute auch!
Nach etlichen kleineren organisatorischen Problemen zeichnet sich plötzlich ein Größeres ab: Anruf von Christian Kabitz. Der Dirigent sitzt auf dem Frankfurter Flughafen fest, weil seine Maschine nach Wien soviel Verspätung hat, dass er seinen Anschlussflug nach Lemberg nicht mehr schaffen kann. Es folgen verschiedene Versuche, den wichtigsten Mann unserer Produktion rechtzeitig zu den Orchesteraufnahmen am Dienstag nach Lemberg zu lancieren.
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Gegen Abend dann zwei musikalische Highlights und Gott sei Dank Entwarnung, was Christian Kabitz betrifft. Zunächst spielt Czenek, ein ukrainischer Saxophonist, zwei begnadete Soli ein. Dann die Orchesterprobe:
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die Buehne ist fast fertig
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Die Orchesterprobe - wenn auch ohne Christian. Das Ensemble ist allererster Klasse - um die Aufnahmen müssen wir uns keine Sorgen machen.
Und schließlich auch Entwarnung, was unseren Dirigenten betrifft. Er sitzt mittlerweile im Taxi von Krakau nach Lemberg (knapp 400 km) und wird wohl in den frühen Morgenstunden hier ankommen.
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Orchesterprobe mit Yaroslav Myhal und Guntram Pauli
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Claus-at-work
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Gleichzeitig drehen Hans Dinant (Regie: “making of RR”)und Claus Schenk (Kamera: ”making of RR”) ein Portrait dieser pulsierenden Großstadt mit all ihren Gegensätzen.
Arm und reich, mondän verlottert, jung und schön, alt und vergessen. In der Innenstadt mit den opulenten Bauwerken glaubt man sich nach Wien versetzt.
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am Rande der Stadt
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...der Charme der kommunistischen Ära
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Dienstag, 07. 08 2007 |
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Christian Kabitz trifft ein und stürzt sich sofort in die Arbeit!
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Guntram Pauli und Christian Kabitz, der Dirigent in Lviv
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Lemberg, eine Stadt erwacht...
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Der Sommer ist in Lviv angekommen, und Christian Kabitz auch. Um 9 Uhr sitzen wir mit ihm beim Frühstück.
Claus Schenk (Kameramann) ist schon um 07.30 Uhr losgezogen, um das schöne Morgenlicht zu nutzen.Er fängt tolle Stimmungen für das "Making of" ein.
Christian Kabitz , Guntram Pauli und Matthias Moeldner (Produktion und Regie) nehmen im Bohdans Studio das Orchester auf.
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Der Chor, bei dessen Probe wir abends drehen, ist absolute Spitze Wochenlang haben die Sänger, die normalerweise klassische Musik singen, die ungewohnte Aussprache der englischen Worte geübt - mit Erfolg!
Christina, die Chorleiterin, gibt ein sehr emotionales Interview. Halja, Fremdenführerin und Studentin, zeigt uns schöne Plätze und erzählt viel über die reiche Geschichte Lvivs.
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Christian und Christina bei der Chorprobe
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Imressionen aus dem Studio
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Nachrichten aus dem Studio von Guntram Pauli:
Nervöse Hektik zu Beginn, weil die Bandplaybacks noch nicht in allen Passagen für das Orchester vorbereitet sind. Und natürlich dauert dann alles doch viel länger als angenommen.
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Dank unseres phänomenalen Tonmeisters Bohdan, eines trotz aller Übernächtigung, taufrischen Christian Kabitz und eines tollen Ensembles "Leopolis" ist gegen 23 Uhr alles auf Festplatte festgehalten.
Für Morgen erwarten wir die Band.
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Studioaufnahme mit Yaroslav Myhal
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Mittwoch, 08.08.2007 |
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Über Wien und Warschau fliegt die Band ein. |
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Voller Elan stürzt sich die band ins Abenteuer Lemberg
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Aufatmen, als alle wohlbehalten und gut gelaunt im Hotel eingecheckt haben.
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Mario - gut angekommen
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Claus Schenk und Hans Dinant bekommen endlich die benötigten Bilder von Plattenbauten vor die Kamera.
Leider verlässt uns der Sommer wieder, und ein grauer Regenhimmel hängt über Lviv. Gelegenheit für Indoor-interviews.
Nastya, Ukrainerin, gerade mal 18 Jahre jung und mit einer tollen Stimme ausgestattet, erzählt voller Begeisterung von ihrer Liebe zur Musik
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Donnerstag, 09.08.2007 |
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Hochbetrieb im Studio
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Scheinwerfer werden gerichtet, Mikrophone aufgebaut, Kameras installiert. Gegen 16 Uhr sollen die Dreharbeiten beginnen. Hektische Betriebsamkeit, dazwischen Bohdan, dem man den Stress der letzten 14 Tage jetzt doch langsam ansieht. Diskussionen über das Bühnenoutfit der Musiker und Nastya erscheint ganz in Gold.
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Nastya, ganz in Gold!
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Action
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Christian Kabitz sieht im Frack ungemein würdevoll aus. Chor und Orchester treffen ein. Gegen 17 Uhr geht es endlich los.
Anweisungen aus dem Ü-Wagen, die Musik schallt als Playback aus den Lautsprechern. Erstmals fügen sich Band, Chor und Orchester zu einem Gesamtbild zusammen. Gänsehaut pur!! Und immer wieder: “one more time please!” Unendlich geduldig wiederholen Chor, Orchester und band die einzelnen Stücke. Gegen 22 Uhr ist dann die Luft raus.
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Der Regisseur Matthias Moeldner ist zufrieden, er ist zumindest einmal mit vier Kameras durch alle Stücke gekommen. Damit ist das Rock-Requiem zumindest einmal im Kasten. Eine große Katastrophe kann also nicht mehr passieren. Morgen Nachmittag geht es mit HD - Kamera und Kamerakran weiter! |
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Freitag 10.08.07
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High Definition day “
Der letzte und entscheidende Drehtag beginnt für Matthias Moeldner, Guntram Pauli und Claus Schenk bereits um 07.00 Uhr morgens. Jede einzelne Szene des Dreh’s muss genauestens vorbereitet sein.
Heute kommen eine hochempfindliche HD - Kamera und ein gigantischer Kamerakran zum Einsatz.
Jim und Reini proben ihr Schlagzeug - Pauken Solo; sie müssen es heute nachmittag “live” einspielen. Viele Versuche können sie sich aufgrund des knappen Zeitplanes nicht leisten.
Um 14.00 Uhr stehen Chor und Orchester auf der Bühne. Bei allem Stress und aller Hektik ist es immer wieder faszinierend, dass letztendlich alles klappt!
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Martin Schuster, HD-Kamerakran bei Mario Lehner
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Aufnahme!! Die Fliegende Kamera bewegt sich anmutig wie ein großes Insekt haarscharf an den Köpfen und Mikrophonen vorbei. und fängt ihre Bilder mit scheinbarer Leichtigkeit ein. Einstellung um Einstellung bewegen wir uns voran. |
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Endlich!! Um 21.15 Uhr ist es geschafft. Unser Dank kann den Leistungen aller Beteiligten kaum gerecht werden.
дякую тобі львів - Danke Lemberg - wir kommen gerne wieder!
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November 2007 |
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Die Crew ist mit unzähligen Stunden Film- und Audiomaterial aus Lemberg zurückgekommen, und nun geht die weit weniger spannende aber notwenige „Kleinarbeit“ los.
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Basilika-St.-Ulich, Augsburg
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Attack-Tonstudio, Augsburg
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14. und 15. Sebtember 2007
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Mitte September spielt Christian Kabitz in der imposanten Augsburger Basilika St. Ullrich das Orgelsolo von „Offertorium“ ein.
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Christian Kabitz and der Orgel der St. Ulrich Basilika
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Orgel der Basilika St. Ulrich
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Schon während der Aufnahmen können wir ahnen, dass es ein optisch-akustisches Highlight unserer Produktion werden wird.
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Mittwoch, 17.10.2007 - Montag, 22. 10.2007 |
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Im Oktober dreht die Mannschaft um Regisseur Matthias Möldner die Szenenfür „Nucleus“ mit unserer vier Jahre alten Protagonistin Franziska Assmann aus Diebach auf einem Acker in der herbstgrauen Rhön. Die Stimmung ist perfekt, und dank des ab und zu notwendigen Nachschubes an Gummibärchen hält unsere kleine Darstellerin trotz der nasskalten Witterung tapfer durch.
Die Aufnahmen bilden die Basis für die Endzeitszenerie, die wir als „Film im Film“ für „Nucleus“ vorgesehen haben. Was im Moment noch Acker ist, soll am Ende eine atomzerstörte Landschaft werden.
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Franziska ganz alleine im Nebel
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Franziska vor den Ruinen des Songs: “Nucleus”
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Mo, 19. November 2007 bis Mi, 21. November 2007 |
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Das Audiomaterial ist nun weitgehend aufgenommen, es fehlen jedoch noch etliche Soli, die während der Tonaufnahme „live“ gedreht werden, sowie das Filmmaterial von fünf Bandtiteln. In Lemberg hatten sich die Dreharbeiten vorwiegend auf jene Songs bzw. Passagen konzentriert, die vom gesamten Ensemble (Chor, Orchester und Band) bestritten werden.
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Jim Holzhauser am Vibraphon
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Reinhold Kampferseck in action
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Martin Schuster vor der Lumakeywand
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Klaus Haimerl, Sepp Holzhauser, Uli Fiedler und Gerda Windt
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Es klappt alles ganz prima, und die Soloparts von Jim Holzhauser am Vibraphon, Niki Kampa an der Geige und Christoph Pauli am Steinwayflügel (im Steinwayhaus München) werden absolute musikalische Perlen. |
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Für die Banddrehs bauen wir das gesamte Setup in dem von vielen Filmteams begehrten großen Saal der Christuskirche München auf und drehen dort einen Tag lang – erstmals auch mit der Steadycam – die fehlenden Titel.
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Klaus Himerl, Gerda Windt und Mario Lehner
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Christoph Pauli am Flügel
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Christoph Pauli in seinem Element
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RR Dance: If love is the answer
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Von München fahren wir nach Berlin, wo wir am Donnerstagvormittag den Termin mit unseren Tänzern in einem Tanzstudio haben. Die beiden haben den Song „If love ist he answer“ in eine moderne Choreographie umgesetzt.
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Tänzer in: ”If love is the answer”
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